Kinderhilfe Afghanistan: Chance auf ein (besseres) Leben

Eröffnung eines Waisenhauses: Die Kinder erhalten hier eine fundierte Schul- und Berufsausbildung. © Kinderhilfe Afghanistan, 2010


Die Kinderhilfe Afghanistan ist ein Phänomen:
Sie hat kein Logo, kein Büro, keine 20 Mitarbeiter wie andere Hilfsorganisationen. Im Kern besteht sie seit ihrer Gründung 1998 aus der Familie Erös aus Mintraching. Und doch hat die Initiative mittlerweile 40.000 Unterstützer, ist überregional bekannt und geachtet.“ Quelle: Der neue Tag – Oberpfälzischer Kurier, 02.08.2014

 

 

Reisefreunde hatten uns 2008 von der Kinderhilfe Afghanistan erzählt. Die private Initiative der deutschen Familie Erös baut seit Ende der 1990er Jahre Schulen und Berufseinrichtungen im Paschtunen-Gebiet in Afghanistan und Pakistan auf – weltweit bekannt als Talibanhochburg. Ihre Mission: Bildung statt Fundamentalismus. Dr. Reinhard Erös, ehemaliger Militärarzt, seine Frau Annette, von Beruf Lehrerin, und ihre fünf erwachsenen Kinder realisieren die Projekte in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung. Das geschieht bewusst ohne öffentliche Gelder, d.h. allein mit Hilfe privater Spenden. Außerdem lehnt die Familie militärischen Schutz und die Präsenz von Soldaten bei ihren Projekten rigoros ab. Bis heute wurde keine einzige ihrer aufgebauten Einrichtungen angegriffen.

Reinhard Erös gilt als Afghanistan-Experte, beherrscht die Sprache der Paschtunen, begegnet ihnen auf Augenhöhe und genießt ihr Vertrauen und ihren Respekt. Etwa sechs Monate im Jahr ist er vor Ort, um die Projekte zu überwachen. Dazu gehören Friedensschulen, Mutter-Kind-Kliniken, Gesundheitsstationen, Waisenhäuser oder Solarwerkstätten. Die Gehälter der etwa 1.500 einheimischen Lehrerinnen und Lehrer, Ärzte, Ingenieure, Bauarbeiter, Schreiner usw. zahlt Herr Erös eigenhändig aus. Nicht-afghanische Mitarbeiter, die sich nur dann einbringen dürfen, falls spezielle Fähigkeiten gefragt sind, sind ausschließlich ehrenamtlich aktiv und erhalten auch keinerlei Aufwandsentschädigung. Jeder gespendete und investierte Cent erreicht die einheimischen Kinder und Frauen.

Wir beobachten dieses außergewöhnliche Engagement seit mehreren Jahren und unterstützen es mit Spendenaktionen, denn wir sind von der Art und Weise und dem Erfolg der Hilfe überzeugt. Keiner sonst hat es bisher geschafft, mitten im Taliban-Gebiet 30 Bildungseinrichtungen für 60.000 Mädchen und Jungen und sogar eine Friedensuniversität für über 2.000 junge Frauen und Männer zu bauen – und dafür vor Ort respektiert zu werden.

Vielleicht suchst Du ja schon eine Weile nach einem vertrauensvollen Projekt,…

…über das Du anderen Menschen und Kulturen in Not ganz gezielt eine Perspektive geben kannst! Wir würden uns freuen, wenn Du Dir die Kinderhilfe Afghanistan einmal genauer ansiehst. Auf deren Website findest Du eine Menge Medienberichte und das Spendenkonto. Annette und Reinhard Erös halten in ganz Deutschland außerdem regelmäßig Vorträge über die politische und humanitäre Situation vor Ort.

Spenden-Infos

Zeitungsbericht als PDF: Interview mit Reinhard Erös
Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 7. April 2017


Mehr zum Hilfsprojekt auf www.Kinderhilfe-Afghanistan.de

 


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