Tipps zum MZ-Umbau

MZ ETZ 250: Fit für den Himalaja

Die Emme ist kein Hexenwerk. Mit etwas technischem Verständnis kann das MZ-Motorrad für eine Reise in ferne Länder, für abenteuerliche Pisten und Riesengebirge präpariert werden. Micha hatte ein paar Monate vor der ersten großen Reise zwei Exemplare, Baujahr 1987 und ’88, irgendwo in Brandenburg ausfindig und in der Werkstatt für das Himalaja-Abenteuer fit gemacht. Anfangs hatten die Wenigsten den MZ-Motorrädern mit 20 PS eine Tour durch Asien zugetraut. Mit den umgebauten Zweitaktern sind wir dann 34.000 Kilometer lang ohne größere Probleme umhergereist. Und weil`s so schön war, sind wir acht Jahre danach nochmal auf den selben Emmen unterwegs: Asienreise, die Zweite.

Auf dem Akbaital-Pass in Tadschikistan (c) emmenreiter.de

Auf dem Akbaital-Pass (4.655 Meter), Tadschikistan 2008 © emmenreiter.de

Die ursprünglich grünen MZ-Motorräder wurden komplett auseinander- und wieder zusammengeschraubt. Die jetzt feuerwehrrote MZ, wie sie im Mai 2008 im Doppelpack erstmals auf Reisen ging, hatte beim Start des eMMenreiter-Abenteuers einen komplett überholten Motor, einen pulverbeschichteten Rahmen, verstärkte Stoßdämpfer, Endurobereifung, einen Endurolenker und eine eigens angefertigte Kofferhalterung aus Stahl. Die jeweils zwei Alu-Koffer wurden von RPX nach Maß gefertigt und fassten damals jeweils 70 Liter. Mittlerweile haben wir die Koffer in der Breite verkleinern lassen.

MZ-Umbau: Welche Präparationen haben sich bewährt?


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15 Gedanken zu “Tipps zum MZ-Umbau

  1. allo,
    eine \Frage von Irland: welchen vergasser haben sie? Die originalen BVF, oder ein Bing, Mikuni…??? meine Emme hast 230.000 km und davon 210.000 mit eine BVF 30N-3 ohne problemen gefahren, aber war verschliessen am ende. Danach ein Bing, am anfang sehr gut, aber nur 20 km spater verschliessen und nicht moglich mehr ein zu stellen.
    Habe einige Leute von die MZ club Holland und England angeruft, ein sagt die BVF sind die besten, anderen sagen ein Mikuni….. Interessant deine idee an zu horen
    Vielen Dank und gute reise weiter!!

  2. Solltet Ihr nochmals die MZ quälen, für Höhen über 2000 m unbedingt die kleinen Düsen einsetzen. Die Leistung ist wesentlich besser als mit Euren Tricks.

  3. also zu den reifen nur eine bemerkung:

    standardmäßig hatte auch die NVA nie diese Reifen!

    ist aber sonst nicht weiter schlimm

  4. Ist ja schon gut! Auch wenn ein regelmäßiges gpx-download uns euren aktuellen Track veranschaulicht hätte, stecken wir halt ein nächstes Fähnchen bei Bangalore in die Karte. Und wenn’s die virtuelle Google-Earth Karte ist… 😉
    Macht einfach weiter so. Der Erfolg gibt euch letzten Endes Recht!
    Allerbeste Grüße
    Martin

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