Nordpakistan: Von Nagar bis Wagah

Spaziergang durch Chalt (Nagar)

Im Nagar-Dorf Chalt: Spaziergang mit Nilo © emmenreiter.de

Rakaposhi: Eine Nacht vor der glänzenden Wand

Wir sind bereit. Motiviert, morgens, in Minapin – Ausgangspunkt unserer Tageswanderung zum Basislager des Rakaposhis. Von dort können wir ungehindert auf die weiße, gewaltige Nordostwand dieses breiten Berges gucken. „Glänzende Wand“ haben ihn die Menschen in Hunza und Nagar in ihrer Sprache Burushaski getauft.
Obwohl es noch früh am Morgen ist, wird uns ziemlich schnell warm, als wir in Wanderschuhen bzw. Motorradstiefeln die ersten Schritte durch das Nagar-Dorf Minapin machen. Da ist Anne, die Athletin, die stundenlang über Gott und die Welt reden kann. Und Yui aus Japan, die seit fast fünf Jahren mit dem Rucksack umherzieht und heute Geburtstag hat. Mit Natalia aus Kolumbien, eine temperamentvolle Frau, die gerne früh aufsteht, teile ich den selben Humor. Der wichtigste in unserer kleinen Gruppe ist allerdings Micha – derjenige mit dem größten Rucksack, in dem er ohne Murren die Campingausrüstung für uns alle schleppt. Seppo, der junge Typ von der Rezeption aus unserem Hotel in Karimabad, wird uns wegweisend begleiten – in Jeans, Turnschuhen, schwarzer Lederjacke und mit einer Plastiktüte in der Hand. Er ist sehr zurückhaltend und schüchtern. Aber wir werden ihn noch aus der Reserve locken.
Gleich hinter dem Dorf beginnt der grob geschotterte Track, auf dem zwei Leute bequem nebeneinander laufen können. Von jetzt an geht es stundenlang ziemlich straff nach oben. In meinem Tagesrucksack quetschen sich sechs große Flaschen Wasser, die wie Steine an meinem Rücken hängen. Ein winziges Kalb, das erst seit kurzem auf der Welt ist, folgt uns auf seinen hohen, dünnen Beinchen. Es möchte in seinem angeborenen Herdentrieb unbedingt bei uns mitlaufen und lässt sich nicht abschütteln. Seppo muss es ins Dorf zurücktragen und schnell von ihm davonlaufen.
Der Wanderweg windet sich in Serpentinen nach oben und wir können bald tief atmend auf Minapin hinunterschauen. Zweimal kürzt Seppo den steilen Weg durch einen noch steileren ab. Dann müssen wir am Hang zwischen Sand und Steinen mit weichen Knien entlang krabbeln. Sobald Büsche oder Felsen etwas Schatten spenden, halten wir kurz an und verschnaufen. Die T-Shirts sind staubig und verschwitzt. „Wie lange noch, Seppo?“ frage ich nach etwa drei Stunden. „In zehn Minuten könnt ihr Tee trinken an einer Hütte,“ verspricht er uns lächelnd. Eine Teehütte? In dieser Gegend? In meiner Fantasie blitzt sofort ein schattiges Plätzchen zum Verweilen auf – mit kleinen Snacks und kühlen Getränken. Allerdings ziehen sich Seppos zehn Minuten in die Länge. Unsere Truppe läuft, schwitzt und läuft. Jeder fragt sich, ob Seppo einen Witz gemacht hat. Irgendwann erblicken wir dann endlich die alte Schäferhütte aus Feldsteinen mit einem provisorischen Dach aus roter Plane. Zwei junge Männer haben hier tatsächlich eine kleine Kochstelle eingerichtet und bringen uns ein Tablett mit süßem Tschai nach draußen. Ich lasse mich auf den Rasen plumpsen und lausche der kleinen Quelle, aus der frisches Bergwasser sprudelt. Mein Bauch tut weh und meine Beine sind schwer. Micha und Anne füllen unsere Wasserflaschen auf – es ist die letzte Gelegenheit dafür.
Von der Hütte sind es noch zwei, drei Stunden bis zum Basislager. Wer weiß das schon genau. Seppo nimmt mir zum Glück meinen Rucksack ab. „Was ist da drin?!“ wundert er sich über das Gewicht. Ich bin echt erleichtert, denn ab jetzt ist der Weg schmal und noch steiler. Unsere Karawane, die sichtlich ermüdet noch zwei Stunden daher stapft, erwacht plötzlich, als wir oben an einem langen Bergkamm auf die andere Seite hinab schauen. Vor uns breitet sich ein gewaltiger, eisgespickter Gletscher aus. Der Anblick nimmt einem die Luft weg.
Die Sonne steht schon tief und kühler Wind hat unsere T-Shirts trocken geblasen. Alle frieren und ziehen schnell ihre Jacken und Mützen über. Auf dem letzten Stück bis zur Ankunft am Basislager ist der Trampelpfad entlang am Berg so schmal, dass mir unweigerlich der Gedanke kommt, wie nah wir der Gefahr sind, für immer am Rakaposhi zu verschwinden. Das ist nämlich das wahre Risiko Pakistans: ein kurzer Fehltritt und das war`s. Allerdings wirkt keiner aus der Truppe, die Seppo im Gänsemarsch folgt, zögerlich. Bin ich echt die einzige, die gerade die Trekkinghosen voll hat? Ohne etwas zu sagen gehe ich vorsichtig und demütig hinterher. Ich glaube, alle von uns möchten ihren Rucksack einfach nur noch auf die abgegraste Weidefläche des 3.200 Meter hoch gelegenen Basislagers fallen lassen, etwas warmes essen und in den Schlafsack krabbeln. Nach sieben Stunden bauen wir endlich unsere Zelte auf.
Als alle im Schlafsack liegen, scheint der runde Mond wie eine Laterne auf unser Camp und auf die „Glänzende Wand“. Draußen rascheln Kühe auf der Suche nach Essensresten um die Zelte herum. Micha bekommt nichts davon mit. Meine Nacht ist dagegen sehr bescheiden. Mein Bauch ist immer noch verkrampft und ich will einfach nicht müde werden, trotz der anstrengenden Wanderung. Das muss an der Höhe liegen. „Guten Morgen, seid ihr wach?“ höre ich Anne früh um fünf von draußen durch unsere Zeltwand flüstern. Wir hatten am Abend verabredet, alle gemeinsam den Sonnenaufgang zu beobachten. In sämtliche verfügbare Klamotten eingemummelt geht’s nun im Dunkeln auf den kleinen Bergkamm hinauf, der das Basislager vom Gletscher trennt. Nach einer Weile beginnt das Naturschauspiel: Die versteckte Morgensonne, die wir hinter den Bergen nur erahnen können, lässt plötzlich die Spitze des schneebedeckten Rakaposhis in kräftigem Gelb aufleuchten. In wenigen Augenblicken schiebt sich das warme Licht wie eine Decke über den Bergriesen. Ich reibe meine eiskalten Hände und hauche meinen Atem in die klare Luft. Bald schaffen es die Strahlen der Sonne über die Berge und wärmen unsere immer noch verschlafenen Gesichter. Wir erleben hautnah, wie der weite Gletscher nach und nach aus dem Schatten auftaucht. Sein Eis knackt und das Geräusch breitet sich in der Bergwelt aus. Oben am Gipfel des Rakaposhis bricht im Sonnenlicht eine gewaltige Lawine herunter und wirbelt den Schnee wie feines Puder auf. Guten Morgen in Nordpakistan!

Wiedersehen in Chalt

Hunza und Nagar – bis 1974 wurden diese beiden abgelegenen Bergreiche durch Könige regiert. Als der neu geschaffene Karakorum-Highway der pakistanischen Regierung in Islamabad mehr Einfluss nach Norden verschaffte, hatte man beide Königsfamilien entmachtet.
Heute wollen wir unseren Freund Saeed Khan im Nagar-Dorf Chalt wiedersehen. Saeeds Großvater war der letzte regierende König von Nager und der Großvater seiner Frau der letzte König von Hunza. Wir lernten Saeeds Familie vor acht Jahren kennen, als uns ihr Sohn Adam bei einem Spaziergang durch Chalt ansprach und auf einen Tee ins Sommerhaus mitnahm.
Saeed zieht es immer noch jedes Jahr von Mai bis Oktober aus dem lauten Rawalpindi hierher in die Stille der Berge. Er hatte uns bei unserer ersten Begegnung sofort mit offenen Armen empfangen, so als würden wir uns ewig kennen. Saeed ist charismatisch, lacht viel und steckt voller spannender Gedanken. Es macht einfach Spaß, in seiner Nähe zu sein. Nun sitzen wir seit ein paar Minuten wie damals in den Korbsesseln auf der Terrasse seines Sommerhauses, die mit roten Rosenbüschen eingerahmt ist, und blicken auf den wilden Garten und den Rakaposhi. Saeed ist noch nicht da. Er ist heute auf einer Hochzeit in Gilgit und sei bereits auf dem Heimweg. Seine Frau, mit der wir leider keine Sprache teilen, lächelt uns liebevoll an und lässt Tee und Kekse servieren, während wir gemeinsam auf ihn warten. Nicht lange, dann kommt ein Wagen zügig auf den grünen Hof gefahren. Saeed steigt aus, spurtet hoch auf die Terrasse und schließt uns zur Begrüßung fest in seine Arme. Unser Wiedersehen fühlt sich sehr gut an – ein Gefühl von Freundschaft, obwohl wir damals nur wenige Tage miteinander erlebt haben.
Am Abend sitzen wir zusammen im gemütlichen Licht der Stehlampe auf den Sofas im Wohnzimmer. Sher Khan, ein stiller Hirtensohn aus Nagar und mittlerweile ein bekannter Musiker, ist bei uns. Er hat sich einen alten Metallbenzinkanister zwischen die Beine geklemmt und seine Händen beginnen, sanft darauf zu trommeln. Dann setzt seine eingehende Stimme ein und er singt Lieder, die er der einmaligen Natur seiner Heimat widmet. Es ist, als sänge er über die Liebe. Saeed hat sich mit einer Zigarette in der Hand lässig ins Sofa zurück gelehnt, schließt seine Augen und summt mit. 
Am nächsten Nachmittag nimmt uns Saeed zu einem Volleyballturnier ins Nachbardorf mit, wo er als Ehrengast geladen ist. Er hat das Turnier kurzerhand vorverlegen lassen, damit wir ihn begleiten können. Die ehemalige Königsfamilie genießt immer noch hohen Respekt und die Leute mögen Saeed. Je älter er wird, desto stärker engagiert er sich für die Menschen in Nagar. Er hilft ihnen vor allem, ihre einzigartige Kultur zu bewahren – traditionelle Werte, Feste und Musik.
Als wir mit seinem Wagen am Turnierplatz anhalten, sind beide Mannschaften längst im Gange. Wir steigen aus und das Spiel wird unterbrochen, um den Ehrengast und seinen Besuch aus Deutschland zu begrüßen. Die Spieler haben sich zügig aufgereiht und nun laufen Saeed, Micha und ich händeschüttelnd an ihnen entlang. Ich bin etwas überrumpelt von der Aufmerksamkeit, die wir hervorrufen. Man platziert uns auf einer kleinen Tribüne am Spielrand. Bei der Siegerehrung wird Micha gebeten, den Pokal zu überreichen und ich als „Madam“ darf den Gewinnern die Medaillen umlegen. Saeed lacht uns an.
Zurück am Haus in Chalt warten bereits Nilo und ihre Schwester auf uns – Mädchen aus der Nachbarschaft – die uns, seit wir hier sind, immer wieder kichernd beäugen. Nilo entführt Micha und mich auf einen Spaziergang und zeigt stolz ihr kleines, bescheidenes Zuhause. Sie ist 17 Jahre alt und strotzt vor Lebensenergie. Immer wieder versteckt sie ihr Lachen und das neugierige Gesicht hinter dem langen, knallorangen Tuch, das sie keinen einzigen Moment von ihren Haaren abstreift. Am späten Abend kommt der alte Benzinkanister nochmals zum Einsatz. Nilo und ihre Schwester fangen an, zu singen und zu tanzen – das Tanzen haben sie aus indischen Filmen abgeschaut. Vorher sollen wir aber die Vorhänge vor die Fenster ziehen.
Nach drei sonnigen Tagen in Chalt verabschieden wir uns wieder. Saeed hätte uns gerne noch viel mehr gezeigt. Und wir hätten gerne noch viel mehr gesehen. Aber die Reise geht weiter. Er ruft seinen Sohn Adam in Rawalpindi an – er solle sich gut um uns kümmern, wenn wir dort ankommen.

Roxette in Rawalpindi

Nach einem Zwischenstopp in Gilgit fahren wir über den Barbusa-Pass ins Kaghan-Tal bis nach Naran. Die Straße über den Viertausenderpass, den wir uns 2008 mit den Emmen hinauf kämpfen mussten, ist mittlerweile asphaltiert. Unser Plan, hinter Naran über die ruhige Bergstraße bis nach Murree, Islamabad und Rawalpindi zu fahren, geht leider nicht auf. Denn diese Route würde ein kurzes Stück durch Kaschmir führen. Da es momentan wieder kräftig im Krisenherd brodelt, schickt man uns an der Schranke aus Sicherheitsgründen zurück.
Es geht also wieder auf den Karakorum-Highway, der uns bald durch die Hölle jagt. Ab den Städten Mansera und Abbottabad, als die Berge gerade hinter uns liegen, geraten wir in den Verkehrswahnsinn. Jeder versucht, sich wild hupend an den dreckigen Lastwagen vorbei zu drängeln, die reihenweise die Fahrspur verstopfen. Am schlimmsten sind die mit Passagieren bis zur Decke vollgepackten Kleinbusse – die haben es besonders eilig und irritieren mich mit waghalsigen Überholmanövern. Nieeeemals würde ich mich in solche Busse setzen, auch wenn ich auf dem Motorrad immer wieder ausweichend nachgeben muss, wenn es diese Vollidioten darauf anlegen.
Meine Klamotten kleben an mir und ich zähle Kilometer für Kilometer. Genau wie Micha. Seit acht Stunden hocken wir auf unseren Emmen und hoffen, dass wir Rawalpindi noch im Hellen erreichen. Der Himmel ist längst nicht mehr blau, sondern getrübt von Staub und Abgasen. Noch 70 Kilometer, sagt das Verkehrsschild. Micha und ich sind froh über jede Drehung in unserem Kilometerzähler.
Die Sonne geht bereits unter und wir schalten die Scheinwerfer an. Der Gegenverkehr fasst es als Provokation auf. Als wir erleichtert aufatmen in dem Glauben, eine Ewigkeit später am Stadtrand von Rawalpindi zu sein, taucht ein neuer Wegweiser auf: nochmals 45 Kilometer. Das ist, als würde man den Marathon-Zieleinlauf kurz vor Deiner Nase um zwei weitere Laufstunden nach hinten verlegen. „Kannste vergessen – ich fahr keinen Meter mehr!“ platzt die Erschöpfung aus mir heraus. Micha ist genauso deprimiert wie ich. Im Dunkeln fahren wir den chaotischen Highway gen Pindi entlang und stehen nach insgesamt zwölf Stunden unterwegs endlich, endlich, endlich vor Adams Haus. Wir sind sicherlich kein schöner Anblick, denke ich.
Adam freut sich und kann sich noch gut an unsere erste Begegnung vor acht Jahren erinnern. Unsere kraftlosen, durchgeschwitzen Körper fallen auf die Sessel seines klimatisierten Wohnzimmers. Er weiß uns sehr schnell aufzumuntern. „You need a cool drink!“ Dann zaubert er plötzlich kühles Bier auf den Tisch. Wo kommt das denn her? Ein Glas reicht heute aus, um sich sauwohl zu fühlen. Geist und Körper entspannen sich zügig. Wir drehen die Musik auf. Wie geil. Irgendwann läuft ein Song von Roxette und wir drei können jede Zeile mitsingen. Wo sind wir gerade? In Pakistan? Wir gehen später noch italienisch essen, treffen am nächsten Abend seine Freunde in Islamabad und fahren noch auf einen Drink bei Adams Schwester vorbei. Zwei Tage lang sind wir unserem Leben in Deutschland näher, als man sich vorstellen kann.

Kein Wagah-Wagah

Die doppelspurige Grand Trunk Road führt uns von Rawalpindi nach Lahore. Wir wollen versuchen, noch heute nach Indien auszureisen. Gern hätten wir viel mehr Zeit in Pakistan verbracht, um Chitral, die Berge um Skardu, die Täler von Nagar oder das Swat-Tal zu erkunden. In vier Wochen müssen wir allerdings bereits an der Grenze zu Myanmar sein. Ähnlich wie in China dürfen wir auf eigenen Motorrädern nur mit einer geführten Tour durch dieses Land reisen. Um Kosten zu sparen, haben wir uns einer kleinen Gruppe Motorradfahrer angeschlossen, die Ende Oktober starten will.
Kurz nach drei Uhr stehen wir am ersten Wachposten nahe der Wagah-Border. Die Sicherheitskontrollen am einzigen Grenzübergang zwischen Pakistan und Indien sind nach einem Bombenanschlag vor zwei Jahren deutlich verschärft worden. Die aktuell aufgeflammten Konflikte in Kaschmir haben die Grenzer zusätzlich in Alarmbereitschaft versetzt. Sogar die allabendliche, spektakuläre Borderclosing-Zeremonie, zu der tausende Menschen auf beiden Seiten der Grenze anreisen, wird derzeit ausgesetzt. Kein Wagah-Wagah also.
„The border is closed after three o`clock!“ enttäuscht uns die Security, als wir sie freundlichst bitten, uns zur Grenze durchzulassen. Auf dem Gelände zu übernachten sei auch nicht mehr erlaubt. Man schickt uns zurück nach Lahore. Widerwillig kehren wir um und dringen auf den Emmen ins stickige und laute Zentrum von Lahore vor. Am nächsten Morgen steige ich im Hostel lustlos in die dreckigen Motorradklamotten, die sich sofort an meine schwitzende Haut heften. Die Routing-App auf dem Handy schickt uns hinter dem Stadtrand von Lahore dann auch noch auf eine Nebenstraße, die als schmaler, staubiger Weg durch die Pampa verläuft. Wieso?! Und wo kommt auf einmal dieses ungesunde Geräusch an meiner Emme her? Zugestaubt landen wir wie durch ein Wunder tatsächlich an der Wagah-Border und ich stelle fest, dass mein Motorrad ziemlich instabil ist. Genau wie unsere Stimmung. Micha mag es wie ich kaum aussprechen, aber er vermutet, dass der Rahmen meiner MZ wieder beschädigt ist. Hier vor dem Grenzgebäude müssen wir das Problem für den Moment beiseite schieben bis wir in Amritsar angekommen sind…

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8 Gedanken zu “Nordpakistan: Von Nagar bis Wagah

  1. Hallo Ihr Zwei,

    …ups, ich sitze ja doch nur in Berlin auf dem Sofa…eben noch war ich wieder mal gefühlt dabei, auf dem schmalen Weg durch die Berge, beim Sonnenaufgang, mit palttgedrücktem Hintern auf der Emme (oder lag es doch am Sofa?) und beim Bier mit Roxette im Ohr… Danke!

    Liebe vorweihnachtliche Grüße!
    Susanne

    PS: Gestern hatten wir Weihnachtsfeier, aber nicht so laut und lange wie beim letzten Mal (soweit ich es noch mitbekommen habe…;-))

  2. Liebe Vorweihnachtsgrüße aus der Heimat:-) und danke für die neuen spannenden Berichte.

    LG Patricia

  3. Hallo ihr beiden,
    mit Spannung haben wir auch wieder diesen Bericht verschlungen. Einfach toll, als wären wir selbst dabei gewesen.
    Suse, dein mulmiges Gefühl auf dem letzten steilen Stück zum Basislager können wir nur zu gut nachvollziehen. Wir haben selbst schon ein paar mal in solcher Situation gesteckt, wo’s so richtig schön steil nach unten ging und weit und breit keine Sicherung war. Was haben doch die hohen Berge für eine Anziehungskraft…
    So großartig die Bergwelt auch ist, die Erlebnisse mit den Leuten berühren einen noch viel viel mehr, auch wenn wir hier nur die Zuhörer eurer Geschichten sind. Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass nur ganz wenige Tage genügen, um eine herzliche und vertraute Beziehung aufzubauen. Der Abschied fällt dann leider um so schwerer. Wir wünschen euch trotzdem weiterhin viele solcher Begegnungen.

    Hoffentlich konntet ihr inzwischen das Problem mit dem Motorradrahmen lösen und eure Tour kann weiter gehen. Wir drücken die Daumen und wünschen eine staub- und staufreie Weiterreise. Wir sind gespannt, wo und wann sich unsere Routen hier in Südostasien kreuzen werden.

    p.s.
    Wir haben gestern Sören aus Leipzig getroffen. Er ist wie wir alle vor 8 Monaten im April gestartet. Wie ihr ist er direkt von Deutschland aus losgefahren, allerdings mit dem Fahrrad von der Leipziger Haustür aus! Irgendwie muss er einen magischen Turbo am Rad haben, so dass er uns schon vor euch hier im Süden Thailands getroffen hat… 😉

  4. Wow! Euch gelingt es die atemberaubende Landschaft und die Begegnungen in grandiosen Bildern zu übertragen, das Reisefieber pocht mal wieder. Aber was tut Ihr Euch an, solche Bergwanderungen in Motorradstiefeln zu unternehmen … Ganz lieben Dank für den tollen Bericht – Martins Vergleich mit dem Verdurstenden, der jeden Buchstaben-Tropfen aufsaugt trifft es sehr gut – Ihr rettet mich über den Winter 🙂

    Haltet die Spiegel oben
    Andi

    p.s. Ich wünsche Euch noch viele weitere spannende Erlebnisse und dass Euch die Emmen treu bleiben und die Spur halten.

  5. Hallo ihr,
    wir haben gerade heute im Büro festgestellt, dass wir schon
    lange nichts mehr von euch gehört haben.
    Schön, dass es euch gut geht und stimmt, es hört sich auch immer
    etwas nach Stress an, wenn ihr von den Erlebnissen mit Polizei, Grenzern usw. berichtet.
    Weiterhin gute Fahrt und eine schöne Zeit.
    P.S. Morgen sollen es in Berlin gut 16 Grad geben.
    Bis dahin,
    Lg Marc

  6. Hoffe mit dem Magen wird wieder . Trotz allem Respekt Leute und gute Weiterreise . PS. Meine Reise zur chinesischen Mauer ist für 2018 geplant .

  7. Yippiayeh!
    Es gibt ein neues Lebenszeichen. Ich habe jeden Buchstaben-Tropfen wie ein Verdurstender aufgesogen. Schaler Beigeschmack: Es klingt immer wieder massiver Stress durch.
    Nun ja, andererseits klingt die Beschreibung der Gastgeber immer wieder wie süßer Tee. Lecker!
    Mögen Mensch und Technik mit euch sein – und glaubt dem Navi nicht zu vertrauensselig. Ihr wisst doch: Jede Karte kann bestenfalls so gut sein, wie der Kartograf, der sie gezeichnet/erstellt hat. 🙂
    Haltet die Ohren steif!
    Martin

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