Laos: Mekong, Berge, Bombenkrater

Mekongboote in Laos

Boote auf dem Mekong, Laos 2017 © emmenreiter.de

Sabeidie Laos!

10. Dezember 2016. Wir haben gerade den Mekong auf der Freundschaftsbrücke von Thailand nach Laos überquert. Die Laoten nennen den fast 5.000 Kilometer langen Strom ehrwürdig Mae Nam Khong Mutter aller Flüsse. Er wird in den nächsten Wochen oder sogar Monaten immer wieder unseren Weg kreuzen.
Am anderen Grenzufer lassen wir uns als erstes 30-Tage-Visa in die Pässe kleben. Jetzt noch schnell zum Schalter, wo wir den Zollzettel für die Motorräder bekommen, und dann „Sabaidie Laos!“ – so grüßt man sich hier. Und vielen Dank heißt „Kop tschai lai lai“. Bevor uns aber diese niedliche Wortkette über die Lippen kommt, lernen wir erst noch den Zollchef kennen. Denn die junge Frau hinter der Scheibe des Zollhäuschens lächelt uns nur ratlos an, als wir die Emmen deklarieren wollen. Sie hat es zur Chefsache erhoben und nun stehen wir im Büro ihres Bosses. Der lächelt auch. Aber ansonsten passiert nüscht. „15 days“ sagt er irgendwann. Die Motorräder dürfen nur 15 Tage in Laos bleiben? Wir versuchen ihn zu überreden, dass das Unsinn sei. Was bedeutet sein Lächeln? Wartet der auf Geld oder was? „Ok. 30 days.“ willigt er plötzlich ein und winkt uns aus seinem Büro. Leider bekommen wir erst viel später den Tipp, dass wir einfach unsere Carnets hätten vorlegen sollen. Damit hätten die Motorräder monatelang in Laos bleiben können.
Bis zur Hauptstadt Vientiane sind es von der Grenze nur 20 Kilometer. Der Ort ist überschaubar und der Verkehr ähnlich gelassen wie im Norden Thailands. Durch die Straßen Vientianes fahren nicht nur kleine Motorräder, sondern auch eine ganze Menge modernster, fetter Jeeps. Wem gehören all diese teuren Wagen? Und womit verdienen die soviel Geld?
Die Emmenreiter jedenfalls bewegen sich die nächsten Tage auf geliehenen Drahteseln durch Vientiane: zum ältesten und schönsten Buddha-Kloster vor Ort (Sisaket), entlang an neueren Tempeln mit goldenen Dachkanten und durch die recht charmante Innenstadt mit ihren alt-französischen Häusern. Außerdem entdecken wir vor dem People’s Security Museum eine blaue Emme als Ausstellungsstück, das unter freiem Himmel leider ganz schön vor sich hingammelt. Sogar die laotische Polizei war damals auf MT ETZ 250 unterwegs.
Wenn gegen 18 Uhr die Sonne hinter dem Mekong verschwindet, fängt vor den Hotels und Restaurants in Vientiane die kitschige Weihnachtsdeko an zu blinken. Spätestens als wir in T-Shirts an einem großen Schneemann vorbeikommen, wird uns klar, dass wir tatsächlich Advent haben. Deutschland schickt uns Fotos von Kränzen mit Kerzen. Das fühlt sich an, als würde man im Sommerurlaub Weihnachtslieder singen.

Durch Karstlandschaft nach „Frost“savan

Wir verlassen die Stadt in Richtung der bewaldeten Karstberge. Nur drei Stunden nach Norden kommt uns eine Traumkulisse vor die Räder. Wir halten an in Vang Vieng – nur ein kleiner Punkt auf der Landkarte, aber bei allen Laos-Touristen bekannt. Ausländische Partyliebhaber hatten das einstige Bauerndorf Ende der 1990er zum geistigen Dahinschweben und Abfeiern entdeckt. Bald nannte es die internationale Presse den Ballermann Südostasiens oder Drogenhochburg von Laos. Für immer mehr Touristen wurde es leider auch der letzte Ort, den sie lebendig besucht haben. Daraufhin hatte die laotische Regierung vor vier Jahren dem Drama radikal ein Ende gesetzt. Heute macht man hier vor allem Rad- und Kajaktouren, geht wandern oder klettern. Wir paddeln ebenfalls auf einem Kajak den Nam Xong hinunter, der durch die hohen, kegelförmigen Felsen verläuft. Die Strömung ist an einigen Stellen recht kräftig und es wird spannend. An den kleinen Stromschnellen müssen wir aufpassen, das unser Boot nicht über die fast unsichtbaren, scharfkantigen Felsen im Flussbett schrabbelt. Mit Stirnlampen am Kopf klettern wir noch in zwei der vielen schwarzen, feuchten Höhlen. Dort begegnen wir Buddhafiguren, Fledermäusen und großen Spinnen.
Das Wochenende hat begonnen und Besucher aus der Hauptstadt und asiatische Reisegruppen lassen sich in den Bars am Flussufer um Vang Vieng von schmerzhaft lauter Mukke zudröhnen. Damit ist die Zeit gekommen, zurück auf die Emmen zu steigen. Auf dem Weg raus aus Vang Vieng überqueren wir eine riesige, geschotterte Freifläche, die das Dorf der Länge nach teilt. Es ist eine ehemalige Landebahn für Flugzeuge der US-Armee aus der Zeit des Vietnamkriegs. Das erste Mal werden wir mit der jüngsten Geschichte von Laos konfrontiert, was uns noch öfter passieren wird.
Nach einer einsamen, kurvigen Bergfahrt fahren wir durch die breite, schnurgerade Straße der Provinzhauptstadt Phonsavan. Den Ort gibt es erst seit Ende des Vietnamkrieges und er ist sozusagen am Reißbrett entstanden. Wir sehen Leute in dicken Jacken und Mützen auf dem Kopf herumfahren. Der heutige Tag war wolkig und die Luft ist hier auf 1.200 Metern über dem Meer deutlich kühler als anderswo in Laos. Ziemlich kühl! Als wir abends schlafen gehen, sind wir froh über die dicken Decken auf dem Bett. Wir haben seit Ewigkeiten nicht mehr gefroren. Ich lasse nachts sogar meinen Pulli an. Als wir früh aufwachen, hoffen wir, dass die Sonne bald die Terrasse vor unserem Zimmer erwärmt. Mit Kaputze auf dem Kopf essen wir French Toast zum Frühstück, das ich auf dem Campingkocher gebraten habe. Der klare Himmel verspricht einen sonnigen, warmen Tag und wir fahren zusammen auf einer Emme zu den mysteriösen Steinkrügen. Auf mehreren Feldern um Phonsavan hatte man die riesigen Gefäße um 1930 herum aufgespürt, die noch heute zu hunderten in der Landschaft herumliegen. Sie sollen vor etwa zweitausend Jahren als Graburnen gedient haben. Als wir staunend zwischen den Krügen umherlaufen, kommen wir auch an mehreren runden Vertiefungen im Boden vorbei: Bombenkrater. Die Gegend um Phonsavan wurde in der Zeit des Vietnamkrieges, als es auch innerhalb von Laos zu harten Kämpfen mit prokommunistischen Widerständlern kam, von der US-Armee massiv angegriffen. Im kleinen Besucherzentrum in der Nähe der Steinkrugfelder, das auf das Problem der unzähligen Blindgänger aufmerksam macht, stehen wir vor einem erschreckenden Plakat: Laos wurde 9 Jahre lang alle 8 Minuten (damals heimlich) bombardiert –
pro Einwohner waren es etwa 2,5 Tonnen an Sprengsätzen, die hier förmlich niederregneten. Es soll das am meisten bombardierte Land der Welt sein.
Nicht weit weg von den Steinkrügen statten wir auf einer holprigen Piste dem „Löffel-Dorf“ Ban Napia einen Besuch ab. Die Menschen dort hatten aus der Not heraus damit begonnen, Löffel aus eingeschmolzenem Kriegsschrott herzustellen und zu verkaufen. Überall in Laos kann man sehen, wie die Laoten alte Bomben und andere Überreste des Krieges zu Alltagsgegenständen umfunktioniert haben – zu Hauspfeilern, Gartenzäunen, Fleischgrills, Booten, Kuhglocken, Blumenkübeln, Lampenhaltern, Schmuck und Aschenbechern… Auf einer Reise durch dieses Land wird man dadurch immer wieder an seine krasse Vergangenheit erinnert.

Rückzug in Savannakhet

Von Phonsavan geht`s zurück in die milde Mekong-Ebene. Wir fahren auf der gut asphaltierten Landstraße 1D bis Muang Khoun und biegen von dort nach Paksan ab. Die ersten 20 Kilometer nach dem Abzweig sind eine staubige Baustelle und der feine laotische Sand kriecht mal wieder in jede Ritze. In der Mekongstadt Savannakhet, eine Tagesetappe von Paksan entfernt, wollen wir abseits jeglicher Touristenattraktionen das Jahr ausklingen lassen: Ein einfacher Bungalow im tropischen Garten, Laptop, Bücher und ein nettes Café oder Restaurant in der Nähe – mehr brauchen wir die nächsten zwölf Tage bis Neujahr nicht.
Savannakhet ist tatsächlich genauso verschlafen, wie wir es uns vorgestellt haben. Fast zu verschlafen, finde ich. Die langen, breiten Straßen und durchweg flachen Häuser erinnern mich an eine amerikanische Vorstadt im Nirgendwo. Was nicht in diese Fantasie passt, sind die vielen Kindergärten, die hier auch „Kindergarten“ heißen. Ich habe im Internet gelesen, dass die Einrichtungen nach DDR-Vorbild entstanden sind. Und tatsächlich erinnern mich manche Spielgeräte hinter dem Zaun daran: angemalte Autoreifen dienen als Kletterparcours. Die niedlichen runden Mülltonnen, die in Laos am Straßenrand stehen, werden übrigens auch komplett aus alten Reifen hergestellt.
Auch wenn Savannakhet einige interessante Seiten hat – ganz wohl fühle ich mich nicht an diesem Ort. Ich kann nicht sagen, wieso. Micha genießt den Rückzug in die Langeweile, sitzt stundenlang im schattigen Liegestuhl vor der Hütte und liest ein Buch nach dem anderen. Ich schreibe und lese im Wechsel. Ab und zu laufen wir für einen unglaublich guten Cappuccino ins winzige Café in einem alt-französischem Haus in Mekongnähe. Von hier drinnen hat man den Eindruck allein im Café einer alten Weltstadt zu sitzen – vielleicht London, Paris oder New York. Aus der Fensterscheibe heraus können wir das alte Kino nebenan sehen. Savannakhet war in der französischen Kolonialzeit eine belebte Handelsstadt. Die morbiden Straßenzüge aus der Zeit verleihen ihr heute einen gewissen Charme.
Kurz vor Heilig Abend sorgt zum Glück Backpacker Milan, der für ein paar Tage unser Nachbar wird, für frischen Wind im Tropengarten. Am 24sten stehen wir abends in „Downtown“ gemeinsam vor der katholischen Kirche Santa Teresa und bewundern die grelle Weihnachtsdeko. Die Kirche wurde 1920 von den Franzosen gebaut und heutzutage hat Savannakhet noch eine christliche Gemeinde von mehreren Hundert Mitgliedern. Nach der heiligen Messe umrunden die Gläubigen singend und mit Kerzen in der Hand mehrmals die Kirche. Vorneweg tragen die Messdiener ein großes Holzkreuz. Wenig später hat sich der Vorplatz der Kirche mit runden Plastiktischen und den passenden Stühlen ruckzuck in ein kleines Volksfest mit Bühnenprogramm verwandelt.
An Silvester laden uns die drei Schwestern, die unseren kleinen Bungalowgarten betreiben, zu einem Barbecue mit Lagerfeuer ein. Es gibt Schneckenspieße. Und natürlich werden auch andere Leckereien auf den Grill gelegt. Um Mitternacht wird ordentlich geböllert in Savannakhet. Irgendwo hört man auch immer eine Party mit lautstarker Karaoke. Am nächsten Morgen schreiben wir 2017 und die erste Nacht des neuen Jahres wollen wir an einem neuen Ort verbringen.

On the loop

Wir fahren nochmal nördlich auf einer kleinen Straße dicht am Mekong entlang nach Thakhek. Von hier starten wir eine Rundfahrt durch die schöne Berglandschaft und auf das Nakai-Plateau östlich der Stadt. Dieser dreitägige „Loop“ ist beliebt bei Touristen, die auf Leihrollern ein kleines Abenteuer suchen. Auf der ersten Etappe nach Thalang überholen wir drei solcher Scooter. Die Hemdchen und Höschen der Fahrer flattern im Fahrtwind. Ich kann jetzt schon den Sonnenbrand auf ihrer Haut erkennen.
Thalang ist ein kleines Dorf, das auf einer schmalen Landzunge mitten in einem großen See liegt. Hier wurde der Fluss Nam Theun vor acht Jahren zur Stromgewinnung angestaut. Aus seinem Wasser ragen unzählige, abgestorbene Baumspitzen des Regenwaldes heraus, der für immer unter dem See verschwunden ist. Es ist ein skurriler, faszinierender und manchmal gespenstischer Anblick.
Im Sabaidee-Gasthaus in Thalang haben sich bis zum Abend eine Menge Scooterfahrer eingefunden. Als wir am nächsten Morgen frühstücken wollen, sind fast alle von ihnen schon wieder weitergedüst. Wir bleiben noch einen Tag. Micha spaziert durchs Dorf und die Gegend am Wasser. Er entdeckt immer neue Seiten an dem See. Bevor wir morgens aufbrechen, machen wir noch eine Bootsfahrt in den Sonnenaufgang. Es ist noch windstill und die dunkelgelbe Sonne leuchtet die toten Baumstämme an.
Der zweite Ort auf dem Loop ist Konglor Village – ein Stelzenhausdorf, das am Rande einer Kette aus Karstbergen vor dem Eingang einer gewaltigen, sieben Kilometer langen Höhle liegt: Tham Kong Lo. Mit den Höhlenbesuchern entstanden auch ein paar Gasthäuser. Trotz der Sehenswürdigkeit vor der Haustür, entdecken wir auf einem langen Spaziergang ein herrlich normales Dorfleben. Auf den weiten, flachen Feldern um Konglor Village bauen Frauen, schützend bis auf die Augen verhüllt, Tabakpflanzen an. Die abgeernteten Reisfelder drumherum sind braun und trocken.
Man kann sich auf einem schmalen Holzboot durch die lange Höhle fahren lassen, die durchweg Wasser führt. Hin und zurück dauert das mindestens zwei Stunden. Der Bootsführer reicht uns Schwimmwesten und Stirnlampen. Bereits der Eingang der Höhle ist gigantisch und ich blicke von hier aus in eine Finsternis, die ich ziemlich mulmig finde. Das Boot fährt zügig hinein. Der Strahl der Stirnlampe des Fahrers, der hinter uns sitzt, schwenkt ständig von links nach rechts an die Felswände. Das Licht ist ziemlich funzelig und ich kann kaum erkennen, wohin wir fahren. Ab und zu leuchten wir an die Decke, die manchmal so hoch ist, dass unser schwaches Licht kaum ihr Ende erreicht. Plötzlich ist ein Teil der Höhle bunt beleuchtet – was für eine Wohltat. An dieser Stelle lässt uns der Bootsführer aussteigen und ein Stück durch die Tropfsteinsäulen laufen. Zurück im Boot fahren wir weiter durch das finstere Wasser. Manche Stellen sind zu flach. Dann müssen wir aussteigen und das Boot ein Stück durchs kalte Wasser ziehen. Micha ist beeindruckt und ich bin froh, als sich endlich das grelle Ende der Höhle abzeichnet. Am Ausgang angekommen umschiffen wir die Wasserbüffel, die im dunkeltürkisen Fluss vor der Mittagshitze abtauchen. Nach einer kühlen Limo geht es den selben Weg zurück. Und ich habe den Eindruck, dass der Bootsfahrer hochkonzentriert noch mal richtig Gas gibt.
Als wir am späten Nachmittag im Gasthaus aufs Bett plumpsen, klopft es an der Zimmertür. „Hi. Ich bin Antonia. Aus Zschopau!“ lacht sie uns an. Wir freuen uns zurück, denn sie ist die erste Zschopauerin, die wir je auf unseren Emmenritten getroffen haben. Zschopau ist die Heimatstadt unserer Emmen. MZ steht für Motorradwerke Zschopau. „Ich wollte nur mal gucken, wer die beiden MZs da unten nach Laos gefahren hat.“ sagt sie. „Das erzählen wir dir gern beim Abendessen!“
Nach drei Tagen in Konglor-Village fahren wir zurück nach Thakhek. Außer drei Lastwagen, die gerade umgekippt auf der kurvigen Straße und im Flussbett liegen, ist die letzte Etappe eher unspektakulär.

Irgendwas fehlt

10. Januar 2016. Jetzt sind wir schon einen Monat in Laos. Und irgendwas stimmt auf einmal nicht mehr. Ab und zu habe ich ein eigenartiges Gefühl, das meine Laune trübt. Ich kann das überhaupt nicht einordnen. Micha meint, wir sollten tiefer ins Land eintauchen – hinein in die Dörfer, abseits der bekannten Pfade. Vielleicht hat er recht damit. Aber ich bin mir nicht sicher – wegen der schlechten Wege und meiner Emme, die auf dieser Reise schon einiges mitmachen musste. Wir sitzen gemeinsam vor der Laos-Karte und gucken, wie wir weiter nach Süden vordringen könnten. Kartografen haben es nicht leicht, das ehemalige Gebiet des Ho-Chi-Minh-Pfades, das sich im Laufe des Vietnamkrieges in Laos immer weiter verzweigt hat, zu erfassen. Teilweise sind die Wege heutzutage ausgebaut und sogar asphaltiert worden. Andererseits gibt es immer noch viele beschwerliche Abschnitte, auf denen man sich durch den Dschungel schlägt. Die Aussagen über die Routen sind widersprüchlich. Es kommt auf einen Versuch an und mein Bauchgefühl sagt mir, dass der nächste Ritt spannend wird.

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5 Gedanken zu “Laos: Mekong, Berge, Bombenkrater

  1. Hallo, ihr zwei,
    Wir haben lange über den Inhalt unseres Kommentars gegrübelt.
    Wir sind nicht irgendwo in der Welt unterwegs, der Alltagstrott
    aendert sich kaum, nur Heiko freut sich auf die Verkürzung
    des Wartens auf die Motorradsaison. Und ich warte sehnlichst
    auf den Frühling. Und gemeinsam warten wir auf euren nächsten
    spannenden Bericht.
    Bis dahin für euch weiterhin tolle Erlebnisse.
    Wir grüßen euch ganz lieb. Tante Eva und Heiko

  2. Hallo Suse und Micha,
    Wir sitzen gerade unter Sternenhimmel vor unserem Zelt, hören die vietnamesischen Meereswellen rauschen, irgendwelche Zickaden zirpen und haben dabei eure letzte Reisegeschichte gelesen. Wow! So spannend und so tolle Fotos. Jetzt wissen wir z.B. was in euren großen Motorradkästen alles drin ist: 4 Bücher für Micha 😉 . Schade, dass Laos nicht mehr in unsere Zeitplanung gepasst hat. Wir haben da eine Menge verpasst. Irgendwann holen wir es nach.
    Die Folgen des Vietnamkrieges haben wir gerade in einer Ausstellung im Kriegsopfermuseum in Ho-Chi-Minh-City gesehen. Wir sind ziemlich betroffen wieder rausgekommen und haben uns nur gefragt: warum? Die Welt kann so schön sein, wie ihr es selbst wunderbar erlebt. Jetzt wünschen wir euch erstmal eine wunderbare Zeit in Kambodscha und harren gespannt auf die Fortsetzung eurer Geschichte. Wer weiß, wo wir dann sitzen.
    Eddy und Ute

  3. Liebe Emmenreiter,

    der Spannungsbogen, den Ihr da aufbaut ist ja nervenzehrend, ich bin schon ganz gespannt, wie es weitergeht. Eure Bildauswahl unterstützt die Texte hervorragend, besonders gefallen hat mir der kreative Schlangenschutz und das Foto mit dem winkenden Buddha vor dem Heißluftballon.

    Haltet die Spiegel oben

  4. Servus Ihr Lieben,
    habe mit Freude Euren neuesten Bericht gelesen. Wunderbar ! Erinnert mich an meine Radl- und Paddeltouren in Laos. Ich wüsche Euch weiterhin viel Freude, Unternehmungsgeist und unfallfreies Weiterreisen.
    In 4 Wochen geht es bei uns wieder los: Mit Faltbooten nach Sulawesi.

    Liebe Grüße
    Pit der Radler (Mae Sariang)

  5. Liebe Grüsse aus Sumatra
    Danke für euren neuesten Beitag. Hat Spass gemacht zu lesen. Wir waren im Nov / Dez 15 dort mit Rucksack unterwegs und vieles kam mir bekannt vor. Mit Motorrad ist das natürlich noch viel besser 🙂
    Wir fahren grad mit in Banda Aceh geliehenen Scootern die Westküste Sumatras runter. Es ist unglaublich schön hier und es gibt null ausländische Touristen. Nix mit Banana Pancake Trail. Pures Indonesien.
    Liebe Grüsse
    Bernd und Ulla

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