Kambodscha: Über die Kardamomberge ans Meer

MZ am Otresbeach in Kambodscha

Otresbeach: Endlich Strandsand unter den Rädern © emmenreiter.de

Abschied aus Siem Reap

Siem Reap, 24. Februar 2017. Die letzten Tage waren unheimlich schwül und der Schweißfilm auf der Haut ist ein Dauerzustand. Seit gestern früh um fünf treiben uns außerdem die schmerzenden Lautsprecherklänge einer Hochzeit in der Nachbarschaft fast in den Wahnsinn. Da helfen auch keine Ohrenstöpsel.
Micha wischt den Staub von den MZ-Sitzbänken – in den letzten drei Wochen, die wir bei Ken gewohnt haben, sind wir eher Fahrrad als Motorrad gefahren. Heute Vormittag nehmen wir nun Abschied und reisen weiter in Kens eigentliche Heimatstadt: nach Battambang. Es fühlt sich gut an, wieder auf der Emme zu sitzen. Fahrtwind strömt durch unsere halboffenen Motorradjacken. Nicht mal der Platten an Michas Hinterrad, den wir kurz hinter Siem Reap noch schnell beseitigen müssen, kann unseren Fahrspaß bremsen.

Kardamomberge: Stopp bei Mister Lim

Nach drei Tagen in Battambang steuern wir auf das Kardamomgebirge zu, das für seine artenreichen Regenwälder bekannt ist, die in Südostasien immer seltener werden. Hinter den Bergen wartet dann endlich das Meer auf uns.
Bevor wir die Kardamomberge erreichen, biegen wir bei Pursat zunächst von der asphaltierten Hauptstraße auf eine lange Schotterstraße nach Westen ab. Eingestaubt landen wir nachmittags in Veal Veng – auch Pramaoy genannt. Es ist ein ziemlich hässlicher Ort. Die Hauptstraße mit dem Basar ist eine verstaubte Aneinanderreihung zusammengeschusterter Krämerläden. Dazwischen ein paar Straßenküchen mit Plastikstühlen in knallrot und blau. Zwei riesige Baumaschinen planieren gerade die rote Erde im Dorfzentrum – ein überdimensionierter Platz, auf dem Pisten aus vier Richtungen zusammentreffen. Wir entdecken einen Gasthaus-Wegweiser und fahren mit den Motorrädern vor. Das Zimmer kostet fünf Dollar die Nacht. Eine junge Frau führt uns lustlos bis ans Ende eines langen, dunklen Gangs zu unserem Schlafgemach. Außer uns ist niemand anderes in diesem trostlosen Gebäude.
Zu unserer Freude fahren am frühen Abend dann doch noch zwei weitere Gäste vor: Michael und Andrea. Die zwei sind einige Monate mit in Hanoi geliehenen Hondas in Südostasien unterwegs und grüßen uns herzlich mit „Ah, die Emmenreiter!“ Sie hatten vor ein paar Jahren einen Reisevortrag von uns besucht und erkannten uns sofort wieder – hier im Nirgendwo von Kambodscha.
Am nächsten Morgen biegen wir vier auf den schwierigeren Teil der Route ab: eine Berg- und Talfahrt durch den Kardamomdschungel bis ins Dorf Osoam. Ein chinesisches Unternehmen hat vor ein paar Jahren die Piste durch den Wald geschlagen, um einen Staudamm zur Stromgewinnung in die Berge zu bauen. Nach 40 Kilometern haben wir die abgeschiedene Siedlung erreicht. Der einstige Urwald, der sie umgab, fiel einer großflächigen Abholzung und einem Stausee zum Opfer. Das hat das Leben der Menschen in Osoam drastisch verändert.
Am Wegrand taucht ein blau gestrichenes Holzschild auf: „Welcome to O`soam Community Based Eco-agriculture Center steht da. Es weist auf ein Gehöft mit einigen Holzhütten, das von einem großen Garten umgeben ist. Hier bietet Mister Lim, wie ihn alle nennen, Besuchern eine Bleibe an.
Wer durch die Kardomomberge reist, wird um Mister Lim nicht herumkommen. Er hat sich als kreativer Unterstützer der Region einen Namen gemacht. Wir dürfen unser Zelt auf seinem Hof aufschlagen und lassen uns das leckere Essen schmecken, das seine Nachbarin hier für Besucher kocht. Die Zutaten stammen allesamt aus dem eigenen Bioanbau. Mister Lim selbst lernen wir erst am Abend kennen. Er ist Ende 30, verheiratet und hat eine kleine Tochter. Der Typ ist ein Energiebündel – das merkt man sofort. Es fällt ihm schwer, still zu sitzen. In seinem drahtigen Körper brodelt der Wille, Dinge besser zu machen. Seine Kindheit habe er in einem thailändischen Flüchtlingslager verbracht, erzählt er uns. Als er das erste Mal eine Schule betrat, sei er schon Teenager gewesen. Nachdem er Lesen und Schreiben gelernt hatte, reparierte er elektrische Geräte, um Geld zu verdienen, paukte nebenbei Englisch und bewarb sich später als Dolmetscher bei einem Projekt, das den Kardamomwald vor Wilderern schützt. 2012 gründete Mister Lim in Osoam sein eigenes Projekt. Er möchte den Einheimischen, die einst mit und von dem Regenwald lebten, neue Möglichkeiten geben, ihr Leben zu bestreiten – als Biobauern oder im Ökotourismus. In seinem Garten experimentiert Mister Lim mit ökologischer Landwirtschaft. Wer will, darf mitarbeiten und lernen. In seiner kleinen Hofschule können Kinder und Erwachsene außerdem Englisch lernen. Eines Tages könnten sie, wie Mister Lim, Touristen beispielsweise auf mehrtägigen Wanderungen durch den Dschungel führen. Denn jedes Jahr kommen mehr Besucher nach Osoam, um dieses Abenteuer zu erleben.

Endlich Meer: Das Leben ist schön am Ananas Beach und da, wo der Pfeffer wächst

Wir haben die Berge überquert und am Horizont taucht endlich das Meer aus den Wolken auf. Nach einem Zwischenstopp in Koh Rong und Sihanoukville stranden wir mit den Emmen am Ananas Beach. Anna und ihre Familie betreiben hier ein kleines Bungalowparadies. Von unserer Hütte bis ins türkisblaue Wasser sind es nur wenige Schritte durch den weißen, weichen Sand. Der herrlich sanfte Wind vom Meer weht die Hitze ins Hinterland. Am Ufer hängt eine lange Schaukel vom Baum. Zum Sonnenuntergang wird der Strand mit kleinen Fackeln beleuchtet. Das hier ist der perfekte Ort für meinen Geburtstag.
Anna umsorgt uns wie eine Mama. Auch sie hat ein paar Tage später Geburtstag und lädt alle zu einem Abendessen mit Köstlichkeiten aus Frankreich ein: Leberpastete, Wein, Käse, Salami. Seit ihre Familie damals vor den Roten Khmer geflüchtet ist, lebt Anna in der Nähe von Paris. Genau wie ihr Ehemann, der ihr Schicksal teilt. Mehrere Monate jedes Jahr kommen sie in ihr altes Heimatland zurück.
In den nächsten zwei Wochen lernen wir neben Anna eine Menge toller Leute kennen, die ebenfalls hier gestrandet sind – manche für einen Urlaub, andere für immer. Und jeder hat neue Geschichten für uns. Ach, das Leben ist so schön hier am Ananas Beach. Allein die Sonne bestimmt den Tag. Jeden Morgen grüßt uns das Meer aufs Neue und ich will nicht zurück vom Bikini in die Motorradklamotten.
Wir reißen uns los. Anna drückt uns fest zum Abschied und dann geht es weiter in die Kleinstadt Kampot. Kampot liegt auch am Meer. Aber einen Strand gibt es nicht. Die Region ist für etwas anderes berühmt: ihren exklusiven Pfeffer. Gerade hat die Haupterntezeit begonnen und wir düsen auf der Emme zu Sothy’s Pepper Farm. Seit vier Jahren betreiben Sorn und ihr deutscher Ehemann Norbert die kleine Plantage. Die Tradition des Pfefferanbaus um Kampot war fast ausgestorben. Seit einigen Jahren jedoch entstehen wieder mehr und mehr Farmen und der Kampot-Pfeffer mit seiner besonderen fruchtigen Schärfe erlebt ein Comeback als einer der besten Pfeffer der Welt. Das einzigartige Aroma sei vor allem dem roten, quarzreichen Boden zu verdanken, erklärt uns der Student, der uns über die Farm führt. Chemikalien seien absolut tabu. Zitronengrasbüsche halten Schädlinge von den Pfefferpflanzen fern.
Die Körner werden nach der Ernte handverlesen. Bei der Kostprobe zerbeißen wir nacheinander grüne, rote, schwarze und weiße Pfefferkörner. „Stammen die von verschiedenen Pflanzen?“ frage ich. Nein, mit den Farben des Pfeffers ist es so: Unreife Körner an der Traube sind grün, reife Körner rot. Unreife Körner, die an der Sonne getrocknet werden, verfärben sich schwarz. Reife Körner behalten nach dem Trocknen ihre rote Farbe. Es sei denn, man kocht sie danach im Wasser ab. Dann verlieren sie ihre rote Schale und werden weiß. Obwohl roter Pfeffer der König unter den Körnern ist, hat uns der schwarze am besten geschmeckt.

Phnom Penh: Somaly erzählt

25. März 2017. Wir sind in der Hauptstadt. Das erste, was wir aufgeregt ansteuern, ist das DHL-Büro. Hier liegen seit mehreren Tagen unsere zweiten Reisepässe mit den Visa für Russland bereit. Und zwei einwandfreie Nadeln samt Halter für die MZ-Vergaser, die wir später für unsere letzte Etappe ab Moskau brauchen.
Phnom Penh ist unsere letzte Station in Südostasien. Von Berlin bis hierher haben wir 21 Länder durchquert und sind 28.000 Kilometer Motorrad gefahren. In fünf Tagen werden wir nun einen Riesensprung nach Nordwesten machen: 4.000 Kilometer Luftlinie bis nach Kathmandu – an einem Tag. Allein der Gedanke fühlt sich komisch an. Vor allem, weil wir die Emmen zurücklassen werden.
Kambodschas Hauptstadt ist zu unserer Freude noch nicht auf dem Niveau einer modernen Metropole, die sich von Städten nach westlichem Vorbild kaum noch unterscheidet. Statt Wolkenkratzern und Shoppingtempeln durchziehen etliche Seitenstraßen die Stadt – bunt, marode und quirlig. Winzige Friseurbuden, Garküchen und kleine Restaurants, Motorradwaschstopps, Schneidereien, Krämerläden… Es scheint, als würde jeder Zweite auf ein paar Quadratmetern ein Geschäft betreiben. Auch im Verkehr sind wenig moderne Autos zu sehen. Kleine Motorräder und Tuk-Tuks sind deutlich in der Überzahl und an der Kreuzung bestimmt der größere Schwarm, wo es lang geht. Eine sehr hübsche Seite von Phnom Penh ist die palmengesäumte Uferpromenade am Tonle-Sap-Fluss. In den alten Kolonialgebäuden an der Uferstraße ist die Vielfalt an Restaurants und Bars unüberschaubar. Kaum vorstellbar, dass Phnom Penh vor 40 Jahren eine Geisterstadt war, als die Roten Khmer Kambodscha beherrschten.
In einer der vielen, langen Seitenstraßen läuft man an einem Gebäudekomplex vorbei, der Zeuge dieser dunklen Zeit ist. Die Roten Khmer hatten das einstige Gymnasium zum geheimen Foltergefängnis S-21 umfunktioniert. Heute hängt ein Schild über dem Eingangstor: Tuol Sleng Genozid Museum. Wir gehen in den Innenhof. Hier zwitschern die Vögel. Grüner Rasen und Frangipanibäume versprühen Gartenduft. Die Szene wird grausam eingerahmt von den Gefängisgebäuden A, B, C und D. Die Klassenräume wurden zu Folterkammern.
Somaly, eine Frau Mitte 50, wird uns durch das Museum führen. Wir stehen gemeinsam im Schatten eines Baumes auf dem Innenhof und sie fängt an, zu erzählen. Ihr Gesicht ist freundlich, obwohl sie über schreckliche Dinge sprechen muss. Als erstes zeigt sie uns die Räume, in denen Menschen auf einem Metallbett zu Tode gequält wurden. Immer noch sind Spuren der Gewalt an den Wänden und auf dem ocker-beige gekachelten Boden zu sehen. Somaly war 13, als die Roten Khmer am 17. April 1975 ihre Heimatstadt Phnom Penh einnahmen. Sie erinnert sich sehr genau daran, wie sie den angeblichen Befreiern zujubelte in der Hoffnung, der Bürgerkrieg sei endlich vorbei. „So wie diese Kinder hier,“ zeigt sie auf ein Schwarzweißfoto im Museum. Nur drei Stunden später begann die brutale Vertreibung der Menschen aus der Hauptstadt. In der Vorstellung der Roten Khmer vom Ideal des Bauernstaates gab es weder Städte, noch Geld, noch Bildung.
Somaly floh mit ihrer Familie in die Battambang Province. „Ich lief und lief!“ sagt sie. Drei Monate lang. Über ihr Gesicht legt sich plötzlich ein Schatten. Ich sehe jetzt in das Gesicht eines traurigen, erschöpften Mädchens. „Dann wurden mein Vater und mein Bruder verschleppt.“ In Somalys Augen verdichten sich Tränen. „Mein Vater war Lehrer.“, erzählt sie tapfer weiter. Anführer Pol Pot ließ alle Intellektuellen verfolgen und ermorden. Somaly musste wie alle Kinder und Jugendliche getrennt von der Familie in Arbeitslagern schuften – zwölf Stunden täglich. „Wir hatten keinen einzigen freien Tag.“ Die Erinnerungen haben sich eingebrannt.
Jeder Gefängnisinsasse wurde bei Ankunft fotografisch porträtiert. Dafür gab es einen speziellen Stuhl, der den Kopf für das Foto frontal ausgerichtet hat. Das Museum zeigt viele dieser Portraits. Vier Jahre lang wurden tausende Menschen im S-21 eingesperrt und wie am Fließband gefoltert, bis sie irgendein Geständnis lieferten. Die Gefängnismitarbeiter waren allesamt erschreckend jung.
Falls die Männer, Frauen und sogar Kinder diese Gewalt überlebten, wurden sie auf den sogenannten Killing Fields, 15 Kilometer vom Gefängnis entfernt, brutal ermordet. „Jede Nacht fuhr die Lastwagen mit den Insassen los – entkleidet, gefesselt und die Augen verbunden.“, erzählt Somaly. Niemand hatte eine Chance.
Nach der Befreiung Kambodschas kehrte Somaly mit ihrer Mutter nach Phnom Penh zurück. Sie arbeitete als Putzfrau im Kultusministerium und später hier im Toul Sleng Museum. Seit drei Jahren führt sie Besucher auf Spendenbasis durch das Gefängnis und verarbeitet dadurch auch ihre eigene Vergangenheit.

Emmen und Reiter auf getrennten Wegen

In unserem Hotelzimmer ist das Chaos ausgebrochen. Wir haben unser gesamtes Reisegepäck ausgebreitet und überlegen, was wir auf unserer Weiterreise ohne die Motorräder brauchen werden. Motorradklamotten, Helme, Wintersachen und Campingausrüstung müssen wir auf jeden Fall mitnehmen. Der Rest bleibt an den Emmen, die wir nachher frisch gesäubert durch die Stadt manövrieren und beim Spediteur abstellen werden. Der lässt sie später in Holzkisten verpacken und Ende Juni nach Moskau verfliegen. Ob er das schon mal gemacht habe, will ich wissen. Er sei der einzige, der wisse, wie man das macht, hat er lächelnd geantwortet.
Heute ist der 30. März und wir hieven morgens die schweren Taschen runter auf die Straße. Dort steht schon das Taxi zum Flughafen. Nervös sitzen wir in Motorradstiefeln auf der Rückbank. Das war`s mit Kambodscha. Ein fantastisches Land. Wir waren überrascht und imponiert von der Energie, die die Menschen versprüht haben: kraftvoll, humorvoll, liebevoll. So viele schöne Momente und Begegnungen. Unser Flugzeug düst über die Startbahn davon. Heute Abend schlafen wir am Fuß des Himalajas.

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5 Gedanken zu “Kambodscha: Über die Kardamomberge ans Meer

  1. Der Bericht – von dem ich jeden Tag ein Stück lese – ist einfach toll gemacht. DIe Sache mit dem Foltergefängnis und dem Fortgang der Geschichte nach der Befreiung hätten mich noch interessiert, aber vielleicht finde ich da im Netz noch etwas zu. Gute Weiterreise und ich freue mich schon auf die nächste Seite!

    Liebe Grüsse,

    Sascha

  2. Hallo ihr beiden,

    es war wirklich schön Euch etwas kennengelernt zu haben. Wir brauchen mehr Menschen die es wagen etwas von ihren Träumen umzusetzen und sich von dem ganzen Trott nicht so einnehmen lassen. Vielleicht wäre dann die Welt etwas friedlicher.
    Danke nochmal für das schöne Bild

    Merry, Victoria, Gramma und Georg aus SHV

  3. Hallo Suse, hallo Michael,
    euch bin ich dankbar für eure wunderbare Reisebeschreibung. Ich bin selber schon viel mit meiner Frau zusammen gefahren und habe Freunden Berichte darüber gesandt. Daher ahne ich, was an Arbeit hinter euren Berichten steckt. Ich freue mich sehr über jeden Bericht von euch.

    Wir träumen davon, in diesem Jahr noch einmal eine „lange Reise“ auf dem Motorrad zu machen, das würde die letzte werden (irgendwann müssen wir einsehen, dass wir das altersbedingt nicht mehr können). Vielleicht finden wir noch ein Fenster zwischen den diversen Krankheiten um das zu verwirklichen.

    Ihr habt selber auch erfahren müssen, wie schnell sich alles ändert, wenn ein geliebter Mensch stirbt. Deswegen ist es wichtig, dass ihr EUREN Traum verwirklicht und ganz besonders schön, auch andere daran teilhaben lasst.
    Danke dafür und wir wünschen Euch eine gesunde Heimkehr und uns noch einige Berichte (mit Fotos).
    Gruß janus und Janny

    PS: ich finde es ganz toll, dass ihr beweist, dass solch ein eine Reise auf einer MZ zu machen ist. Das Ding kann man reparieren!
    Was mir noch auffällt: Ich habe noch nie einen Bericht gelesen, wo ein Paar nach solch langer Reise ZUSAMMEN wieder zu Hause angekommen ist.

  4. Hallo Suse und Micha,
    Ist schon komisch Geschichten über Orte zu lesen, wo wir auch vor kurzem noch waren.
    Besonders ergreifend sind die Orte, die das Grauen der Pol Pot Zeit dokumentieren, so wie das Foltergefägnis S-21 in Phnom Penh. Um so beeindruckender sind die Menschen in Kambodscha, die die Vergangenheit noch selbst verarbeiten müssen und so herzlich, liebe Gastgeber sind. Wir haben uns überall immer sehr wohl gefühlt.
    Mit unseren Blogs hängen wir ja noch meilenweit hinterher. Nach Thailand ist dann auch Kambodscha dran.
    Für ein persönliches Treffen in Südostasien waren wir ja leider mit unseren Fahrrädern zu schnell 😉 und nun habt ihr uns beim Schreiben „überholt ohne einzuholen“ – irgendwo haben wir das schon mal gehört 🙂
    Wir hoffen, dass ihr in Nepal nicht mit Helm und Motorradstiefel wandern gehen müßt und wünschen euch viel Spaß! Es wird bestimmt schön. Uns hat es jedenfalls damals sehr gut gefallen.
    Viele Grüße
    Ute und Eddy

  5. Hallo Ihr Zwei
    toll wieder Eure Geschichten und Erlebnisse. Weiter gute Reise und bleibt gesund!!!
    Wir mussten leider wegen sehr trauriger Nachrichten unsere Sizilienreise abbrechen.
    Herzliche Grüße
    Peter

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