Kuba: Träume und Illusionen

Vor unseren Augen sahen wir sonnengegerbte Gesichter, alte Herren mit Strohhut rauchen Zigarre, Chan-Chan tönt durch die maroden Gassen und zwischen knallbunten amerikanischen Oldtimern der 50er Jahre huschen lebensfrohe Menschen zum Sonnenuntergang an den Malecón – Havannas wellengepeitschte Uferpromenade. Von Deutschland aus erschien uns Kuba als besonders spannendes Reiseparadies. Am 3. März 2013 setzte uns der Flieger für einen Monat auf der isolierten Karibikinsel ab. Nicht all unserer Kubaträume haben sich erfüllt, einige haben sich schnell als Illusion entpuppt.

Lesetipp: „MZ auf Kuba: Insel der Ostalgie“

Die DDR gibt es nicht mehr, doch auf Kuba, rund 8.000 Kilometer weit weg, wirkt die Deutsche Demokratische Republik noch merkwürdig lebendig. Am auffälligsten erinnert das Straßenbild Havannas und anderer Städte an das alte Ostdeutschland: Dort fahren heute noch Zehntausende DDR-Fahrzeuge, darunter unzählige MZ-Motorräder: mehr auf Spiegel-Online (November 2014).